Abmahnung vom Verbraucherzentrale Bundesverband

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Abmahnung vom Verbraucherzentrale Bundesverband

Fr 11. Apr 2014, 14:12

Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. hat ZeniMax wegen seiner Abonnement-Praktiken beim Online-Rollenspiel The Elder Scrolls Online abgemahnt.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) hat ZeniMax abgemahnt, da sich viele ESO-Spieler bei den Verbraucherzentralen und beim Projekt "Verbraucherrechte in der digitalen Welt" über die Abonnement-Praktiken beim Online-Rollenspiel The Elder Scrolls Online (ESO) beschwert haben. Abo-System sorgt für Ärger Abo-System sorgt für Ärger Die ESO-Spieler müssen noch vorm Ablauf der 30 freien Spieltage ein Abo einrichten. Das sorgt für Unmut und Ärger. Der Grund dafür sind die in der Packung enthaltenen 30 freien Spieltage, die erst genutzt werden können, wenn die Spieler zuvor Zahlungsdaten angegeben haben. Dabei werden dann die Zahlungsarten geprüft, um sicherzustellen, dass die angegebene Zahlungsmethode gültig ist, erst dann wird das Spiel-Konto freigschaltet. Bei der temporären Autorisierung findet eine Test-Abbuchung statt.

Das Konto wird also belastet - und meist zum vollen Abo-Betrag. Der Betrag wird bei Spielern, die z.B. eine Kreditkarte oder Paypal-Konto nutzen, zwar wieder zurückgebucht, das aber nicht immer zeitnah. Bei Zahlungsarten wie Paysafe, Giropay oder Gametimecard indes ist gar keine Rückbuchung möglich. Die betroffenen Spieler sind quasi verpflichtet, ein Abo vorab abzuschließen, damit sie die 30-tägige kostenlose Spielzeit, die sie ja mit einer Edition des Spiels bereits gekauft haben, nutzen können. Die Verbraucherzentrale und das vzbv-Projekt "Verbraucherrechte in der digitalen Welt" sehen darin einen Wettbewerbsverstoß und eine Irreführung.

Der vzbv-Projekt "Verbraucherrechte in der digitalen Welt" zu der Vorgehensweise: "Für das Projekt ist der Hinweis vor dem Kauf des Spiels auf eine 30-tägige kostenlose Spielzeit irreführend. Denn Verbraucher schließen den Kaufvertrag in dem Glauben, das Spiel zum Start in jedem Fall 30 Tage kostenlos nutzen zu können. Das Projekt hat den Spielerhersteller ZeniMax deshalb aufgefordert, bis zum 24. April 2014 eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben und künftig das Spiel nicht mehr in dieser Form zu bewerben. Wer 30 Tage kostenlosen Zugang anbietet, darf kein Abo darin verstecken und die Verbraucher vorab zur Datenherausgabe und Zahlung zwingen."

In der Erklärung heißt es weiter: "Die Spieler, die die erste Onlineversion des Spiels lange erwartet hatten, fühlen sich betrogen. In den Foren des Spieleherstellers sprechen sie von „Bauernfängerei“, „Zwangsabo“ und „Geldeintreiben“. Das versteckte Abo ist kein schöner Spielzug von ZeniMax. Denn für viele Spieler waren die 30 Tage Testspielen ein Aufschlag, die rund 80 Euro für das Spiel auszugeben. Erst dann entscheiden viele Online-Rollenspieler, ob es sich lohnt, ein Abo abzuschließen."

Die 30 Tage freie Spielzeit sind in der Standard und Imperial Edition von The Elder Scrolls Online enthalten. Eine offizielle Stellungnahme seitens ZeniMax und Bethesda steht derzeit noch aus.

Quelle: Onlinewelten
Quelle: Surfer-haben-Rechte.de

Bin gespannt.
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Mellornas
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Re: Abmahnung vom Verbraucherzentrale Bundesverband

Fr 11. Apr 2014, 17:23

Haha das ist lustig ^^

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